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So kommen Sie gut zum korrekten Pflegegrad

  1. Planen Sie genügend Zeit für die Begutachtung ein. 1-2 Stunden

  2. Halten Sie Dokumente in Kopie bereit (Arztbrief, Krankenhausberichte usw.)

  3. Legen Sie, falls vorhanden, den Medikamentenplan vor.

  4. Kopieren Sie falls vorhanden das Pflegeprotokoll oder Pflegedokumentation.

  5. Gibt es bereits Pflegekräfte und/oder pflegende Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn? Wenn ja, sollten die wichtigsten Helfer beim Termin mit dabei sein. Diese kennen häufig die Probleme bzw. wissen wo Hilfe erbracht und somit notwendig ist.

  6. Führen Sie über einige Wochen ein Pflegetagebuch. Welche Hilfen haben wie, wann, wo und durch wen stattgefunden.

  7. Es sollte nichts beschönigt, verharmlost oder für diesen Zeitpunkt speziell gemacht werden z. B. Grundreinigung von Wohnung/Haus. Auch bei der zu begutachtenden Person sollte nichts besonderes bzw. außergewöhnliches „gemacht“ werden. Zeigen Sie die Realität.

  8. Gehen Sie vor dem Termin die Module 1-6 und die dazugehörenden Fragen durch. Beantworten Sie die Fragen schriftlich. Dann haben Sie viele Antworten zum Termin parat.

  9. Sprechen Sie mit der zu betreuenden Person über die Begutachtung. Auch hier ist es wichtig, dass SIE oder ER die Realität wie sie ist zum Termin schildert. Hier sind Beschönigungen oder das Verharmlosen der persönlichen Situation völlig fehl am Platz.

  10. Schreiben Sie ALLE Erkrankungen auf.

  11. Listen Sie ALLE Hilfsmittel, die da sind auf. (Brille, Hörgerät, Gehstock, Rollator usw.)

  12. Halten Sie vorher schriftlich fest, was für Sie zum Termin noch wichtig ist.

  13. Lassen Sie sich das Gutachten zusenden. Dann können Sie das Ergebnis nachvollziehen.

  14. Sie können bei Bedarf Widerspuch einlegen, wenn Ihr Antrag abgelehnt wurde oder Sie Ihrer Meinung nach in einen zu niedrigen Pflegegrad eingestuft wurden.

  15. Der Widerspruch muss innerhalb eines Monats mit einer guten Begründung erfolgen.

  16. Denkbare Gründe wären z. B. wichtige Sachverhalte wurden nicht berücksichtigt, der gesundheitliche Zustand hat sich nach dem Termin deutlich verschlechtert, die zu begutachtende Person war an diesem Tag ungewöhnlich gut drauf und selbständig.

  17. Auch Formfehler rechtfertigen einen Widerspruch. Der Bescheid erfolgte z. B. ohne Begründung und es liegt kein Gutachten bei.

  18. Der Widerspruch muss schriftlich der Pflegekassen zugehen. Denken Sie an die Unterschrift der begutachteten Person oder der bevollmächtigten Person.

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